Auf der Terrasse Gartenpflanzen von A-Z

Brombeeren

2021 war ein sehr ertragreiches Beerenjahr. Ich hatte Mitte/Ende September bis Anfang Oktober reichliche Beeren und konnte morgens immer frische Früchte für mein Müsli pflücken. Ich denke, dass ich heute morgen die letzte Ausbeute verspeist habe. Sie wurden zum Ende immer kleiner. Den Rest lasse ich den Vögeln. Und doch gibt es zwei Zweige, an denen noch Blüten sind. Das wird dieses Jahr wohl nichts mehr.

Brombeergallmilbe – Hier habe ich gelesen, dass es sich wohl um eine Krankheit handelt. Ich muss den Artikel in der Zeitschrift suchen und es ergänzen. Ich habe es in der Gartenflora 09 /2020 entdeckt. Es heißt, dass die Stellen rot und sauer bleiben, weil winzige Gallmilben zwischen der Frucht saugen. Der Rest der Beere reift schwarz aus. Die Milben lassen sich schwer bekämpfen. Sie überwintern in den Knospenschuppen oder bleiben auf den vertrockneten Früchten. Daher alle Früchte abernten und die Ranken abschneiden. Das Schnittgut in den Müll geben. Es ist trotzdem kein Gewähr, dass die Milben nicht wieder auftauchen.

Ich bin fasziniert, wie an einem Stock Blüten, grüne und reife Früchte sowie die abgeernteten Überbleibsel (wie nennt man das?) sein können. Die grünen Fruchtstände werden wohl auch keine Farbe mehr abbekommen.

Hier freue ich mich schon auf das nächste Jahr. Eine schöne starke Ranke, nach unten auf den Weg wächst auch eine. Ich hoffe nur, dass ich sie heile aus dem Baum raus- und dann am Geländer entlangflechten kann.

Brombeerranken können zwei Meter hoch werden. Sie sollten im Juli waagrecht an Latten oder wie hier bei mir am Zaun entlang fixiert werden. Das verbessert die Fruchtbildung und die Kraft geht in die Hauptruten wenn man die Seitentriebe kappt. Abgeerntete Zweige dann in Bodennähe kappen.