...und sonst so... Weihnachten

Meine Advents- und Weihnachtsrituale Teil I

Jeder der mich kennt, weiß, dass ich die Weihnachtszeit liebe. Ich habe ein paar Dinge, die mir in dieser Zeit wichtig sind, die ich unbedingt machen und auf die ich nicht verzichten möchte.

Anfang November

Es fängt damit an, dass Anfang November meine 2 Planungskisten vom Dachboden runter kommen. Da sind Texte, Karten, Ideen und alles mögliche für Adventskalender drin. Adventskalender sind eine große Liebe von mir. Türchen aufmachen, Überraschung! So schön und das sogar 24 Mal.

Das Wochenende vor dem ersten Adventswochenende

Freitag, in der Woche vor dem 1. Adventswochenende kommen die restlichen 10 Kisten mit Weihnachtsdeko vom Dachboden runter. Ja, das sind ein paar und ich versuche nichts mehr zu kaufen und mich zu reduzieren. Doch jedes Jahr kommt etwas Neues dazu. Ich bin jedoch schon so weit, dass ich mich auch von Dingen trennen kann, die ich jahrelang nicht mehr benutzt habe. In zwei Gemeinden kann man Weihnachtsdeko abgeben und sie veranstalten einen Markt und die Einnahmen werden gespendet.

Ich habe die Kisten thematisch sortiert: Zapfen, Porzellan, Kugeln, Holz, Ton, Lichterketten, 1 Kiste Kleinteiliges, 1 Kiste Sperriges, wie meinenWeihnachtsbücherkorb und Textil, Kerzen- und Lichtgestelle. Habe ich alle Kisten aufgezählt? Ich weiß es nicht genau. Das Sortieren ist vielleicht der falsche Ansatz gewesen, denn jetzt brauche ich alle Kisten, um zu wissen, was ich besitze. Besser wäre ggf. nur die Gegenstände in einem Karton zusammenzupacken, die ich jedes Jahr benutze. Meine Sorge ist, das ich den Überblick verliere, und nicht mehr weiß, was ich noch so alles habe. Ich lasse es vorerst so. In der Woche sieht es reichlich chaotisch bei mir zu Hause aus.

Samstag ist Außendienst und Außenbeleuchtung angesagt. Mein Herrenhuter Stern kommt in die Linde.

Meine Nordmanntanne im Garten bekommt die Lichterkette verpasst. Ich habe keinen Baum drinnen, sondern nur dieses Tännchen, das jetzt noch klein ist, doch im Garten verbleibt und wachsen darf. Ich habe Stern und Baum im Blick, wenn ich auf der Couch im Wintergarten liege.

Diese Beleuchtung wurde in der Vergangenheit mit der Zeitschaltuhr und zwei Zeitfenstern morgens und abends gesteuert. Die Energiekrise hat jetzt bewirkt, dass ich die Beleuchtung manuell anmache. Die Girlade mit Lichterkette am Eingang wird aufgehängt. Früher war das ein Sensor, der bei Dunkelheit Strom auf die Steckdose gegeben hat, jetzt hängt hier eine Zeitschaltuhr. Die drei Mini-Herrenhuter Sterne am Wohnzimmerfenster werden statt Zeitschaltuhr nun auch manuell gesteuert.

Schon Jahre begleiten mich diese Kugeln, die ich mal aufstelle und mal nicht.

Zum Thema: ich habe genug und benötige nichts. Hier konnte ich nicht nein sagen und so habe ich etwas Neues für die Terrasse zum Beleuchten. Das wird noch ausdekoriert.

Wenn es sich ergibt, gehe ich an dem Wochenende auch auf Ausstellungen oder Weihnachtsmärkte. In 2022 z.B. war es der vorweihnachtliche Markt im Freilandmuseum in Wackershofen. Der Weihnachtszauber in Ammertsweiler war geplant, doch dann hat es mir zu sehr geregnet.

Weihnachtsdekourlaub

Donnerstag und Freitag vor dem 1. Advent habe ich, wenn es möglich ist Urlaub. Ich dekoriere, finde in meinen Kisten Dinge, an die ich mich nicht mehr erinnere. Am ersten Tag kommt der Fensterputzer und wenn der fertig ist, geht es los. In 2022 habe ich sogar fertig bekommen, mich von Dingen zu trennen, die gleich in einen Karton gekommen sind, der nächstes Jahr gespendet wird.

Ich hänge mein Drahtgestell in Tannenbaumform an den Kamin und bestücke es mit den Lieblingskarten aus den vergangenen Jahren. Die Karten, die ich im Laufe der Zeit bekomme, werden dazugesteckt. Mein absoluter Liebling ist die Fellkarte mit der roten Rentiernase. Die Karte ganz oben rechts wird immer wieder getestet. Sie hat einen 3-D-Effekt, wenn man sie dicht vor die Nase hält, draufstarrt und dann langsam von der Nase wegführt. Ich bekomme es leider nicht immer hin.

1. Adventswochenende

Der Adventskranz wird angezündet. Dazu muss ich sagen, dass ich gar keinen Kranz habe. Ich bin nicht der Kranzbindetyp, sondern eher von der bequemen Sorte. Ich bin der Zweige-in-ein-Gestell-legen-Typ. Kleine Dekoteile wie Fröbelsterne und Kugeln dazu und fertig. In 2022 wird es grün/golden. Sonst bin ich klassisch in rot/grün unterwegs.

Der traditionelle Auftakt am 1. Advent ist das Adventskonzert bei Würth, das wir gemeinsam mit Marion und Jochen besuchen. Würth Chor und Würth Band und noch mehr Beteiligte stimmen uns mit einer Auswahl von klassischen Adventsliedern bis hin zu beschwingten Melodien im wahrsten Sinne des Wortes auf die Adventszeit ein. Nach dem Konzert gab es Glühwein, Punsch und Gebäck an Stehtischen im Freien.

Ab dem 1. Advent mache ich die Außenbeleuchtung an. Die Girlande am Eingang brennt schon seit dem sie hängt, gesteuert über die Zeitschaltung. Stern und Baum dürfen ab dem 1. Advent ihr Licht leuchten lassen.

Ich kaufe mir die Dezember Ausgabe der Flow, da sie einen tollen Impuls Kalender für das kommende Jahr hat.

Hier geht es zu den Advents- und Weihnachtsritualen II.

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