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Waldblumen – Frühblüher – Frühling

Sobald die ersten Sonnenstrahlen erscheinen, werden die ersten Frühblüher ans Tageslicht gelockt. Die Bäume sind noch kahl und so kommt ausreichend Licht an den Boden. Zwiebeln sind temperaturgesteuert und benötigen eine entsprechende Bodentemperatur. Das ist in der Regel bei 4 bis 5 Grad der Fall, Schneeglöckchen sind nicht so anspruchsvoll, da reicht noch weniger.

Bärlauch, würziger Geruch, benötigt feuchten und humusreichen Boden und blüht ab April

Busch-Windröschen (Anemone nemorosa), oft flächendeckend, gern halbschattig

Frühlings-Anemonen ( Anemone blanda) oder (A. ranunculoides) blüht gelb.

Frühlings-Platterbse, verbessert den Boden und kommt mit saurem Boden klar

Hasenglöckchen, Zwiebelblume, blühen ab April und können bis zu einem halben Meter hoch werden. Windgeschützt setzen.

Leberblümchen (Hepatica), braucht lange, um sich wohlzufühlen

Gefingerte Lerchensporn (Corydalis solida) von März bis April ist für Hummeln und Bienen eine begehrte Pollenpflanze

Hohler Lerchensporn, weiß oder violett, blüht von März bis Mai

Lungenkraut

Märzenbecher (Leucojum vernum) auch Frühlingsknotenblume genannt, steht auf der Roten Liste der gefährdeten Pflanzen, duftet süsslich und steht gerne im Halbschatten in Schlucht- und Auwäldern und feuchten Senken auf mäßig saurem Lehmboden. Die Pflanze duftet nach Veilchen. Sie blüht mit den Glockenblüten nach den Shneeglöckchen, Krokussen und Winterlingen.

Scharbockskraut (Ranunculus ficaria), breitet sich flächig aus, blüht ab März gelb und mags naß

Schattenblume (Maianthemum bifolium) blüht von Apri bis Juni auch im dunklen Schatten, kommt mit saurem Boden zurecht

Schlüsselblume (Primula elatior) blüht im März

Silberblatt, gerne kalkiger Boden, Blüten ab Ende April/Anfang Mai, später pergamentartige Fruchtstände

Große Sternmiere, blüht weiß

Sumpfdotterblume, steht gerne nass

Wald-Sauerklee, genügsam, auch im tiefen Schatten. Auf dem nachfolgenden Bild ist Berg-Sauerklee.

Wald-Veilchen

Wildtulpen bevorzugen sonnige Standorte. Nichts für mich.

Keine Waldblumen – aber Frühlingsboten

Winterling (Eranthis hyemalis)

Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) kommen als Erste durch die Schneedecke. Mit ihrer Blüte beginnt der Vorfrühling nach dem phänologischen Kalender. Die Pflanze mag es halbschattig, lockeren und humosen Boden. Es gibt unendlich viele Arten und Sorten. Schneeglöckchen breiten sich flächig aus und stehen in der Natur unter Naturschutz.

Schneestolz (Chionodoxa) oder Sternhyazinthen kommen ab März. Sie haben es am liebsten warm und sonnig. Es gibt sie in mehreren Farben, Weiß, Rosa und Lila. Der Blütenstiel wird ca. 15-20 cm lang.

(Vor-)frühlings-Alpenveilchen (Cyclamen coum)

Frühlings-Krokus (Crocus vernus), Vorboten des Frühlings. Am besten in kleinen Grüppchen pflanzen.

Christrose (Helleborus niger)

Christrosenblüte

Lenzrosen (Helleborus orientalis)

Blausternchen (Scilla siberica), teilt sich gut und kann mit Abstand gepflanzt werden

Duft-Veilchen (Viola odorata) ab März, ‚Prinzessin von Preußen‘ ab Februar

Puschkinie , ab März

Tete-a-tete-Narzissen, blühen ab März, am besten mehrere Zwiebeln zusammen setzen. Ich pflanze meine gekauften Töpfe nach der Blüte alle im Garten aus.

Traubenhyazinthen (Muscari azureum) ‚Album‘ ab März und (M.aucheri) ‚White Magic‘ ab April

Schachblumen von März bis Mai, am besten auf feuchtem und leicht sauremm Lehmboden. Zeitig setzen wie die Kaiserkronen. Sie wurzelt nur langsam an.

Kaiserkronen, wachsen langsam an. Sie sollten zeitig vor dem Frost gepflanzt werden.